20. März 2008
Mit der Entwicklung von Bassklarinetten begann man eigentlich im 18. Jahrhundert.
Die Bassklarinette gehört zu der Gruppe der Holzblasinstrumente.
Ihren Durchbruch hatte sie bei der bemerkenswerten Opernaufführung “Die Hugenotten” im Jahre 1836. Gleichzeitig arbeitete aber auch Sax an einem Modell der Bassklarinette.
Wagner und Verdi schwörten auf die Orchesterbesetzungen mit Bassklarinetten.
Ihren Einsatz findet sie weiterhin im Orchester, in der Kammermusik, als Solo Instrument und natürlich im Jazz.
Im Klangverhalten und in ihrem Tonumfang läßt sich die Bassklarinette nicht vergleichen. Kein anderes Blasinstrument geht in der Dynamik so weit, wie eine Bassklarinette. Um es zu verdeutlichen, kann man anführen, dass sie so tiefe Töne bringen kann, wie man es vom Fagott her kennt. Allerdings läßt sie es auch zu, besonders hohe Töne zu spielen.
Heutzutage setzt man die Bassklarinetten in jeglicher Form, überall in der Unterhaltungsindustrie ein. Nicht nur im Orchester hat sie ihren Stammplatz. Sie wird z.B. sehr häufig in der Unterhaltungsmusik zu hören sein, aber auch findet sie ihren Einsatz bei der Filmmusik. Zur Untermalung besonders spannender Filmsituationen, wird am häufigsten mit dem Einsatz von Bassklarinetten gearbeitet.
Man sprach in den 90er Jahren sogar von einer Kunstinstrument.
Oft wird die Klarinette auch mit dem herrlichen Instrument Saxophon verwechselt.
Kategorie Bassklarinette | 0 Kommentare »
20. März 2008
Die Chalumeau ist ein sehr altes Holzblasinstrument, das bis heute fast unverändert aus dem Mittelalter übernommen wurde.
Der Korpus des Instruments ist zylinderförmig, d. h. er wird nach unten hin nicht breiter. Die Chalumeau hat insgesamt 8 Löcher (7 vorne plus ein Daumenloch) und erst in heutiger Zeit werden zuweilen zwei Klappen hinzugefügt, so dass sich der Tonumfang von einer None (eine Oktave plus ein Ton) zu einer Undezime (eine Oktave plus 3 Töne) erweitert.
Die Blastechnik wird durch das Anblasen eines Holzblättchens erreicht (deswegen wird die Chalumeau, auch wenn sie zuweilen aus Metall ist, zu den Holzblasinstrumenten gezählt).
Mit zwei seiner nächsten „Verwandten“ kann die Chalumeau besonders leicht verwechselt werden:
Die Schalmei, das deutsche Wort für Chalumeau, ist ein Holzblasinstrument mit konischem Korpus (der Korpus wird nach unten breiter und der Winkel der Öffnung vergrößert sich ebenfalls, so dass eine übermäßige Wölbung erreicht wird). Ansonsten entspricht sie fast vollständig der Chalumeau. Da die Schalmei wesentlich verbreiteter ist, gibt es deutlich mehr Varianten.
Die Klarinette hat im Gegensatz zur Chalumeau wesentlich mehr Löcher und Klappen und wird vor allem durch das Anblasen von zwei aufeinandergebundenen Blättchen zum Klingen gebracht.
Die Chalumeau hat durch ihre traditionelle Bauweise und die Technik eines Blättchens einen sehr warmen, teilweise eigenartigen Klang. Ein echtes Instrument des Mittelalters, das man sich gut auf Jahrmärkten und Ritterburgen vorstellen kann.
Kategorie Chalumeau | 0 Kommentare »
20. März 2008
Das Bassetthorn ist eine tiefe Klarinette (in F). Es hat zwei Klappenstücke: das Oberstück und ein Unterstück, das aufgrund der Zusatzklappen recht lang ist. Den Abschluss am Unterstück bildet, ähnlich wie bei der Bassklarinette, ein Metalltrichter. Das Oberstück wird mit dem Mundstück durch einen so genannten S-Bogen, der mehr oder weniger stark abgewinkelt ist und meistens aus Metall ist, verbunden. Das Bassetthorn ist nicht viel länger als eine B-Klarinette und wird frei bzw. mit einem Halsband gehalten. Der Tonumfang eines Bassetthorns gleicht dem der Klarinette und reicht mit chromatischen Zusatzklappen wie die Bass-Klarinette bis zum notierten Kleinen c. Historische Bassetthörner sind im unteren Teil oft wie ein Waldhorn gebogen. Daher stammt wohl auch der Name.
Der Komponist Wolfgang Amadeus Mozart liebte das Bassetthorn. In vielen seiner Werke kommt das kammermusikalische Bassetthorn vor, da es zu Streichinstrumenten klanglich gut harmoniert. Als bekanntestes Konzertwerk gilt das Klarinettenkonzert in A, das Mozart ursprünglich für Bassetthorn geschrieben hatte. Einzelne Tonpassagen lagen so tief, dass sie nur mit dem Bassetthorn spielbar waren. Man schrieb das Stück nachträglich für die A-Klarinette um.
Kategorie Bassetthorn | 0 Kommentare »
20. März 2008
Die Flöte ist ein Blasinstrument. Um der Flöte Laute und schöne Klänge zu erlocken, muss man in das Instrument reinblasen. So wird der Luftrom über eine Kante geführt und die Flöte gerät in Schwingungen, dadurch werden Töne freigegeben. Unter dem Begriff Flöte, wird meist auch die Blockflöte oder aber auch die Querflöte gemeint.
Die Flöten aus der prähistorischen Zeit, also die allerersten, sind vermutlich aus Tierknochen hergestellt worden. Angenommen wird aber auch, dass für die Herstellung von Flöten auch nicht beständiges Material verwendet worden ist, und deshalb in der heutigen Zeit davon keine Funde gemacht werden konnten. Ein gut erhaltener Fund, den man auch schon rekonstruiert hat, wurde in der Geißenklösterle-Höhle gemacht. Denn dort ist eine Flöte mit Grifflöchern entdeckt worden. Das Alter des Instrumentes schätzt man auf ca. 35.000 Jahre. Insgesamt sind bei diesem Fund 3 Flöten entdeckt worden. Zwei von ihnen, wurden aus Schwanenknochen hergestellt und die dritte wurde aus zwei Teilen von Mammutelfenbein Halbröhren zusammengesetzt. Diese Flöte wurde mit drei Grifflöchern ausgestattet und besaß zudem an der Seite noch Kerbungen.
Doch im Laufe der Zeit, hat sich die Flöte mächtig verändert. Sie besitzt wesentlich mehr Grifflöcher und auch gibt es jetzt verschiedene Formen von Flöten wie zum Beispiel die Quer- oder die Blockflöte.
Das Flötenspiel findet man vor allem im Chor wieder.
Kategorie Flöte | 0 Kommentare »
20. März 2008
Klarinette Die Klarinette zählt zu den Holzblasinstrumenten. Sie ist zylinderartig gebohrt und mit einem Mundstück ausgestattet. Wenn der Klarinettist Luft in das In-strument hineinbläst, beginnt das Mundstück sich hin und her zu bewegen. Die Klarinette verhält sich wie eine Orgelpfeife. Der Schwingungsweg kann dazu führen, das sie wie eine Querflöte klingt, aber mit einer Oktave tiefer. Durch das Öffnen und Schließen der Tonlöcher erändert sich die Frequenz der Tonlöcher, aber durch den Lippendruck wird die Blasstärke beeinflusst und man kann Korrekturen an der Höhe des Tones nehmen. Gute Klarinetten ermöglichen mehrere sinnvolle Griffkombinationen. Die Klarinetten gibt es inunterschiedlichen Größen. Selbst Richard Strauss hatte sein Orchester damals aus verschiedenen Stimmungen zusammengesetzt. In der heutigen Zeit gibtes vier verschiedenen Größen, die normale Klarinette in B die für den Jazz oder die Volksmusik eingesetzt wird, im Orchester nimmt man die A Klarinette, die einen Ton tiefer ist, in Blaskapellen oder der böhmisch-mährischen Volksmusik kommt die Es- Klarinette zum Einsatz ebenso bei Symphonieorchestern. Die Bassklarinette findet bei sinfonischer Blas Musik oder auch vereinzelt im Jazz ihre Verwendung. Die G-Klarinette kommt hauptsächlich bei Schrammelmusik zum Einsatz. Und die As-Klarinette gab es früher bei der italienischen Blasmusik und bei der Wiener Tanzmusik.
Kategorie Klarinette | 0 Kommentare »
20. März 2008
Das Saxophon ist Teil der Holzblasinstrumente. Es verdankt seine Entstehung und seinen Namen dem belgischen Instrumentbauer Adolphe Sax. Er patentierte seine Kreation 1846 in Frankreich und wurde weitestgehend von Orchestermusikern und Komponisten ignoriert. Das Saxophon fristete ein Nischendasein in der Militär- und Marschmusikkapelle. Mit dem Aufkommen des Jazz wurde es Salonfähig und ist heute eines der meistgespielten Soloinstrumente.
Ein Saxophon besteht aus einem Rohrblatt, das den Ton erzeugt, einem Korpus, dem markanten S-Bogen und einem Mundstück. Es wird an einem Gurt befestigt und zum Spielen um den Hals gehängt. Weniger gebräuchlich ist ein Rücken- oder Schulterriemen.
Zum Spielen legen Sie die Lippen luftdicht an das Mundstück. Als Rechtshänder greift die linke Hand oben, wobei der Daumen die Oktaveklappe bedient, die rechte Hand spielt unten.
Man unterscheidet Tenor-, Bariton- und Basssaxophon, Alt-, Sopran- und Sopraninosaxophon. Sie unterscheiden sich in ihrer äußeren Form, vor allem bei der Größe.
Saxophone werden nicht nur in der Orchestermusik, sonder auch in der Kammermusik und im Rock’n’roll, speziell beim Twist gespielt. Nicht mehr wegzudenken sind sie aus der Jazzmusik und dort speziell aus Big Bands.
Kategorie Saxophon | 0 Kommentare »